kfd Neubörger will frischen Wind in die Gemeinschaft bringen

Wir möchten frischen Wind in unsere kfd –Gemeinschaft bringen und die Segel neu setzen.Wir laden ein zu einem gemütlichen, unverbindlichen Info- und Klönabend“. So stand es auf der Einladung der Vorstandsfrauen umWilma Terhalle an die Mitglieder und auch Nichtmitglieder der Frauengemeinschaft Neubörger. Insgesamt 75 Frauen waren der Einladung zum Neujahrsempfang mit Cocktailabend ins Heimathaus gekommen. Vorausgegangen war ein Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche mit Pfarrer Karl-Heinz Santel.

Bei frisch gemixten Drinks, ob mit oder ohne Alkohol und leckeren Knabbereien, tauschten sich die Frauen in gemütlicher Atmosphäre darüber aus, was sie sich im Angebot der kfd wünschen und welche alternativen Programminhalte es künftig geben könnte. Dekanatssprecherin Leni Schmits stellte im Laufe des Abends den Frauen die Struktur der kfd mit ihren aktuellenInhalten und Zielen vor und stellte fest: „Auch die Katholische Frauengemeinschaft erlebt einen Wandel, der überall spürbar ist. Der Nachwuchs fehlt, junge Frauen setzen auf Beruf und Familie ihre Schwerpunkte und haben weniger Zeit für Aufgaben im kfd-Verein.“ Deshalb müssten ihren Worten zufolgeviele kleine Aufgaben auf viele Schultern verteilt werden. „Lasst euch nicht entmutigen und bringt frischen Wind mit ein“, appellierte sie an die Frauenund verkündete stolz, dass durch die große Mitgliederkampagne der letzten drei Jahre bundesweit 32000 neue Mitglieder geworben werden konnten. Mit aller Selbstverständlichkeit würde der mit 450000 Mitgliedern größte katholische Frauenverband seine Stimme erheben, wenn es um politische Forderungen, wie die nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit oder Rentengerechtigkeit im Alter gehe. „Erreicht werden kann jedoch nur etwas durch die Unterstützung unserer Mitglieder und auch die vieler neuer Frauen“, sagte Schmits. Sowohl für die Zulassung von Frauen zum sakramentalen Diakonat als auch für einen zweiten Rentenpunkt zur Mütterente würde die kfd weiter kämpfen, so Schmits und fügte hinzu, dass zum Thema Geschlechtergerechtigkeit in der Kirchevom Bundesverband ein Purpurkreuz gestaltet worden seimit den Farben rosa und hellblau, was für beide Geschlechter stehe. Sie lud alle Frauen ein, sich am Ende der Veranstaltung ein solches Purpurkreuz in Form einer Anstecknadel mitzunehmen. Außerdem legte sie den Frauen ans Herz, die Verbandszeitschrift „Frau und Mutter“ nicht im Hintereingang der Kirche abzulegen, sondern den Mitgliedern ins Haus zu bringen, um mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Die neue pastorale Koordinatorin im Barbaraverbund, Doris Brinker, stellte sich derweil den Frauen vor und lobte das hervorragende Miteinander der kfd Neubörger. Junge Frauen sollten ihren Worten nach wieder einen Sinn darin sehen, Mitglieder dieser Gruppe zu sein, denn die kfd sei eine starke Lobbyistin für mehr Rechte der Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft. Wilma Terhalle, Anni Winkler, Carla Op´nEijnde, Maria Kösters, Monika Wöste und Annette Schmitz vom Vorstandsteam der kfd Neubörger zeigten sich erfreut über fünf Neuaufnahmen während der gelungenen Veranstaltung.

Text: Gisela Arling

Fotos: Carla Op´nEijnde

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