Impuls im Mai

Der Mai ist gekommen - Oft schon bin ich in Osnabrück vom Parkhaus aus kommend durch die Hasestraße zur kfd - Konferenz am Domhof gegangen. Keine Aufmerksamkeit bekam die Steinplatte am Haus Nr. 55 in der Hasestraße. Jetzt, wo die Natur sich wieder von ihrer blühendsten Seite zeigt, erinnerte ich mich an das Lied „Der Mai ist gekommen". Dieses berühmte Volkslied hat Justus Wilhelm Lyra komponiert. Ihm zu Ehren gibt es diese Steinplatte, die an seinen Geburtsort Osnabrück erinnert. Am 23. März 1822 wurde er hier geboren , war später Pfarrer in Bevensen und Gehrden bei Hannover.

Ein Lied, das auch fast 180 Jahre nach seiner Entstehung nicht in Vergessenheit geraten ist. Wenn der Monat Mai mit seinen Mai – und Handwerkerbäumen eingeläutet wird, wird auch heute noch dieses Lied gesungen. Selbst, wenn Wanderlustige auf ihren Maitouren unterwegs sind, ertönt dieses Lied.

Nicht nur die Steinplatte bekommt Aufmerksamkeit., insbesondere empfinde ich es wie ein Wunder, wie schön Gottes Schöpfung ist. Gehen wir sorgsam mit ihr um.

Text und Fotos Ursula Kemna

Impuls im April

Seit Aschermittwoch hängt in unserer Pfarrkirche St. Benedikt Lengerich/Emsland ein Hungertuch, bestehend aus sechs unterschiedlich gestalteten Stoffflächen. Verschiedene Gruppen bzw. Verbände durften je eine Fläche thematisch gestalten. Wir Frauen innerhalb der kfd Lengerich erhielten das Thema „Auferstehung“ und überlegten, welche besondere Beziehung haben wir Frauen zu Ostern?

Nach den biblischen Berichten sind Frauen die ersten Zeuginnen der Auferstehung Jesu: Sie waren es, die am Ostermorgen das leere Grab fanden und die Auferstehungsbotschaft verbreiteten.

Impuls im März

PKVorbildWas machen SIE am ersten Freitag im März? Natürlich! Am 1. März ist der Weltgebetstag der Frauen. Dieses Jahr aus Slowenien unter dem Motto „Kommt, alles ist bereit!“ In über 100 Ländern organisieren und gestalten Frauen jedes Jahr den Weltgebetstag. Frauen verschiedener christlicher Konfessionen und Altersgruppen sind in der Vorbereitungs-Teams aktiv. Das Ökumenische Miteinander wird seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich gelebt. Das Engagement für dien Weltgebetstag ist bunt und vielfältig und geradezu vorbildlich für das Zusammenleben der Konfessionen in Kirche und Gesellschaft.

Vorbild(l)ICH – unter diesem Motto beschäftigt sich der „Aschermittwoch der Frauen 2019“ der in diesem Jahr zum 30. Mal auf den 6. März fällt. Das Thema scheint zunächst klar und einfach, ist aber unglaublich vielschichtig und interessant.

Impuls im Februar

Februar – der Monat der roten Nasen.

Für die einen steht der Februar für Narrenzeit. Endlich einmal dürfen sie im Alltag nicht alles so ernst nehmen. Aber auch in den anderen Monaten sollte man sich den Humor bewahren und auch über sich selbst lachen können – eine einfache und effektive Fitnessübung.

Und für die anderen? Die haben die roten Nasen von der Kälte. Ein Zeichen dafür, dass die Erde ruht - sich ausruht für den Frühling. Und egal warum wir eine rote Nase haben. Wir dürfen die Hoffnung haben, dass es gut wird.

Mechthild Schwank

Impuls im November

Der November steht in jedem Jahr unter dem Motto des großen Aktionstages am 25.11. – „Nein zu (häuslicher) Gewalt an Mädchen und Frauen“, denn (häusliche) Gewalt ist und bleibt seit Jahren ein großes Thema der Gleichstellungsarbeit. Seit 1999 wird jährlich am 25. November der „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ begangen. Durch den von den Vereinten Nationen unterstützen Gedenk- und Aktionstag wird auf noch immer bestehende, gesellschaftliche und soziale Missstände sowie die Notlagen und das Unrecht, das Frauen und Mädchen weltweit angetan wird, aufmerksam gemacht. An öffentlichen Plätzen in ganz Deutschland wird anlässlich dieses Tages die Fahne „Frei leben – Ohne Gewalt“ gehisst.

Impuls im Dezember

„Was für ein Sommer!“ jubeln die einen. „Was für ein Sommer!“ stöhnen die anderen. „Gut dass wir das Wetter nicht ändern können.“ – ein Satz, der in diesem Jahr seine Berechtigung wahrlich gezeigt hat.

Und was hat das mit Advent zu tun? Der Handel würde gerne Weihnachten nach hinten verlegen – wenn er könnte. Und die Kinder würden gerne ganz schnell Weihnachten haben – wenn sie könnten. Aber Weihnachten ist und bleibt am 25. Dezember. Der Advent – eine Zeit des Wartens.

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