MUT-MACH-FRAUEN

Wir brauchen Beispiele, die uns Mut machen und uns zeigen, dass es vor uns Frauen gab und zwischen uns Frauen gibt, die in teilweise schwierigen Situationen und unter problematischen Bedingungen für die Sache von Frauen kämpfen – Margot Käßmann, Madeleine Delbrêl, Hedwig Dohm oder Hanna Buiting sind nur einige von ihnen. Diesen Frauen wollen wir mit einer Veranstaltungsreihe ab Frühjahr 2020 ein Forum bieten. Es geht uns auch darum, bewusst zu machen, dass wir uns heute als Frauen in die Tradition dieser Mut machenden Frauen stellen können und müssen, denn ohne sie wären wir vielleicht nicht da, wo wir heute sind.

EINE VERANSTALTUNGSREIHE DER KATHOLISCHEN KIRCHE, DIE ZU MUT-AUFBRÜCHEN INSPIRIERT!

04 | MÄRZ | 2020 | 20.00 UHR Filmvorführung: „GOTT EXISTIERT, IHR NAME IST PETRUNYA“ Centralkino Lingen, Marienstr. 8, 49808 Lingen

in Kooperation mit: der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Lingen, A. Roelofs

Kurzinhalt zum Film:                                                                                                                                                                                       Der Film erzählt von einer jungen Frau, die in einer nordmazedonischen Kleinstadt lebt. Mit ihrem Studienabschluss findet sie keinen Job, nicht einmal in der Fabrik. Dann kommt Petrunya an einer religiösen Prozession vorbei: Jedes Jahr stürzen sich Männer in einen Fluss, um ein Kreuz herauszuholen. Dem Finder soll das geweihte Objekt Glück bringen. Die Tradition ist Männern vorbehalten - doch plötzlich springt Petrunya selbst ins  Wasser. Was folgt, gleicht einer Hexenjagd.                                                                                                                                                                         Regisseurin Teona Strugar Mitevska erzählt mit dieser Geschichte, wie verfahren Rollenbilder sein können. Petrunya ist keine Jeanne d'Arc, die sich bewusst für Gerechtigkeit einsetzt. Sie wird eher zufällig zur Rebellin gegen Männertraditionen. Hauptdarstellerin Zorica Nusheva spielt ihre erste Kinorolle extrem intensiv. Auch wenn das Ende des Films etwas versöhnlich ist, bleiben viele Bilder im Kopf. Regisseurin Mitevska stützt ihren Film nach eigenen Angaben auf eine wahre Begebenheit. Hinter der Geschichte steht die Frage, ob eine Frau nicht die gleichen Rechte hat wie ein Mann. Die tollen Bilder und die Geschichte machen den Film sehenswert.
Teilnehmer*innenbeitrag: 7,00 €
Anmeldung bei:  keine Anmeldung erforderlich

 

28 | APRIL | 2020 | 19.00 UHR „DU + ICH = WIR?!“ – WIR FRAUEN IM EMSLAND Kunsthalle Lingen, Kaiserstraße 10a, 49809 Lingen

„Du + Ich = Wir?!“, das sind 37 Lebensgeschichten von 62 Frauen aus aller Welt, die ihr Zuhause im Emsland gefunden haben. Sie erzählen von ihren Erlebnissen und Begegnungen mit Menschen vor Ort. Diese Erfahrungen haben dazu beigetragen, in den emsländischen Dörfern und Städten eine Heimat zu finden. In Worte gefasst von der Journalistin Elisabeth Tondera, reich bebildert mit Fotos der Fotografin Ursula Feldmann und herausgegeben vom Verein „Frauen helfen Frauen Emsland e.V.“ Dieses Buch stellen die Autorinnen an dem Abend in der Kunsthalle vor. Doch es bleibt nicht bei einer „trockenen“ Lesung. Passend zur Lektüre bieten einige der porträtierten Frauen kulinarische Spezialitäten ihrer Länder an, die musikalische Würze liefert Irene Thiemann, deren Migrationsgeschichte ebenfalls im Buch zu finden ist.
Dieser Abend lädt ein zur Begegnung, zum Erzählen und den Austausch der Kulturen zu genießen.
kein Teilnehmer*innenbeitrag:  ein Sparschwein für freiwillige Spenden für den Verein steht  am Abend bereit  
Anmeldung bis:    14. April 2020 
Infos + Anmeldung bei:   Ute Remling-Lachnit  
(Sekretärin Frauenseelsorge Bistum Osnabrück, Büro Lingen        + Kath. Erwachsenenbildung Emsland-Süd) 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; oder unter Tel: 0591/ 6102-251

 

24 | MAI | 2020 | 08.30 - 19.30 UHR JÜDISCHES LEBEN IN HAMELN Ein Tagesausflug für Frauen mit Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg

in Kooperation mit: Diözesanbeauftragte Ökumene + interreligiösen Dialog, Katrin Großmann,  Kath. Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) - Diözesanverband Osnabrück

08.30 Uhr (Bus - Abfahrt am Dom, OS) – 19.30 Uhr (Ankunft am Dom, OS) 
Ort:   Hameln – Synagoge und Stadt 

Referentin:  Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg

Aufgewachsen in einer jüdisch-orthodoxen Familie, nun Rabbinerin der       liberalen Gemeinde in Hameln, Mitglied bei „Women oft the Wall“ („Frauen       an der Mauer“), die gegen Proteste von ultraorthodoxen Rabbinern gleiche       religiöse Rechte für Frauen an der Klagemauer fordern. Mitglied im Netzwerk       „Christlich-jüdischer Dialog in Niedersachsen“
Nachdem Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg im vergangenen Jahr Gastrednerin bei der Frauenkundgebung auf der Waldbühne Ahmsen im Bistum Osnabrück war, möchten wir Frauen einladen sich im Mai auf den Weg nach Hameln machen, um dort das jüdische Leben in der Stadt kennenzulernen. Hameln hat eine spannende jüdische Geschichte und ist Heimat von Glückel von Hameln, einer jüdischen Kauffrau und Chronistin, die im 17. Jahrhundert lebte. 
Am Vormittag wird Rabbinerin Offenberg einen Überblick über die Geschichte des Judentums in Hameln geben und die Gemeinde vorstellen. Diese wurde nach der Zuwanderung von Juden aus der früheren Sowjetunion Mitte der neunziger Jahre wiederbelebt. Hauptakteure dabei waren und sind bis heute vor allem Frauen. Die Jüdische Gemeinde Hameln gehört dem Liberalen Judentum an - was das bedeutet, werden wir ebenfalls kennenlernen. Auf ein vegetarisches Mittagessen in der Gemeinde folgt eine Stadtführung, die einen Schwerpunkt auf die jüdische Geschichte legt. Nach einer Stärkung bei Kaffee und Kuchen lädt Rabbinerin Offenberg zum Torahstudium ein. Um 17 Uhr machen wir uns auf den Rückweg nach Osnabrück.
Kosten:  35,00 € - im Bus zu entrichten (inkl. Busfahrt von Osnabrück Dom nach Hameln und zurück, Mittagessen + Kaffee/ Kuchen, Stadtführung und Vortrag) 
Vergünstigung für kfd Frauen: 32,00 € bei Vorlage eines aktuellen kfd Ausweis (bitte mitbringen!)
Anmeldung bis:   01. Mai 2020 
Infos + Anmeldung bei:  Ute Remling-Lachnit 
(Sekretärin Frauenseelsorge Bistum Osnabrück, Büro Lingen  +      Kath. Erwachsenenbildung Emsland-Süd)  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; oder unter Tel: 0591/ 6102-251

 

17 | JUNI | 2020 | 18.30 - 21.30 UHR Heute lernen von Madeleine Delbrêl VON ÖLBOHRTÜRMEN UND ZEITTEILCHEN – GEISTLICH LEBEN IM ALLTAG Haus St. Agnes, Kloster Thuine, Klosterstraße 14, 49832 Thuine

in Kooperation mit: Dekanat Emsland-Süd

Referentin:  Dr. Annette Schleinzer
geb. 1955, Exerzitienbegleiterin, 1993 Promotion über Madeleine Delbrêl, Buchautorin, Theologische Referentin des Bischofs von Magdeburg, eine der anerkanntesten Delbrêl-Kennerinnen im deutschen Sprachraum mit langjährigen persönlichen Kontakten zum Freundeskreis von Madeleine Delbrêl in Ivry/Frankreich
Mitten im Trubel des Alltags im Kontakt mit Gott zu bleiben: wie soll das geschehen unter den Bedingungen des modernen Lebens? Für Menschen, die sich keine festen Gebetszeiten einrichten können?                                                                                    Madeleine Delbrêl, die als „Mystikerin der Straße“ gilt, war felsenfest davon überzeugt, dass dies möglich ist. Sie lebte in einem kommunistisch geprägten Vorort von Paris. Dort versuchte sie zusammen mit ein paar Gefährtinnen, „Gott einen Ort zu sichern“.                                                                                                                                                                     Ihre Erfahrungen können all diejenigen inspirieren, die auf der Suche nach einer zeitgemäßen und bodenständigen Alltagsspiritualität sind.                                                                                                                                                                                  Sie sind herzliche eingeladen zur Begegnung mit einer Pionierin des christlichen Glaubens in einer säkularisierten Welt. 
Teilnehmer*innenbeitrag:  8,00 € (inkl. kl. Abendimbiss) – vor Ort zu entrichten 
Anmeldung bis:    10. Juni 2020 
Anmeldung bei:   Ute Remling-Lachnit  
(Sekretärin Frauenseelsorge Bistum Osnabrück, Büro Lingen        + Kath. Erwachsenenbildung Emsland-Süd) 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; oder rTel: 0591/ 6102-251          

Mögliches Zitat:  „Madeleine Delbrêl ist für mich eine Prophetin der Kirche im Aufbruch, wie sie auch Papst Franziskus so sehr am Herzen liegt.“ (Annette Schleinzer)

 

25 | JUNI | 2020 | 09.30 - 11.45 UHR Frauenfrühstück und Vortrag mit Margot Käßmann „AUFERSTEHUNG – MITTEN IM LEBEN“ Gasthof Klaas-Schaper, Frerener Straße 37, 49808 Lingen

in Kooperation mit: Kath. Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) - Diözesanverband Osnabrück 

Referentin:  Margot Käßmann
Margot Käßmann (Jg. 1958) studierte Theologie in Tübingen, Edinburgh, Göttingen und Marburg. 1985 wurde sie ordiniert und schloss 1989 ihre Promotion an der Ruhr-Universität Bochum ab.
Nach ihrer Tätigkeit als Pfarrerin und später Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages war die vierfache Mutter von 1999 bis 2010 Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Von 2009 bis 2010 war sie Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Ab August bis Dezember 2010 nahm sie eine Gastprofessur an der Emory-Universität in Atlanta (USA) wahr. In 2011 und 2012 unterrichtete sie als Gastprofessorin für Ökumene und Sozialethik an der Ruhr-Universität Bochum. Von 2012 bis 2018 war sie als Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017 tätig.
Seit 2018 ist Margot Käßmann im Ruhestand und widmet sich vor allem dem Schreiben von Büchern. Daneben engagiert sie sich in ausgewählten Projekten wie etwa dem internationalen Kinderhilfswerk terre des hommes, der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung oder dem soziale Straßenmagazin Asphalt. Seit April 2019 gibt Margot Käßmann monatlich die Zeitschrift Mitten im Leben heraus. (Auszug aus der Homepage: www.margotkaesmann.de)
Teilnehmer*innenbeitrag:  15,00 € – vor Ort zu entrichten  
Anmeldung bis:    18. Juni 2020 
Infos u. Anmeldung bei:  Ute Remling-Lachnit  
(Sekretärin Frauenseelsorge Bistum Osnabrück, Büro Lingen        + Kath. Erwachsenenbildung Emsland-Süd) 
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11 | SEPTEMBER | 2020 | 19.30 UHR zwischen szenischer Lesung und Kabarett „MEHR STOLZ, IHR FRAUEN“ – FEMMAGE AN HEDWIG DOHM Theaterfoyer An der Wilhelmshöhe, Willy-Brand-Ring 44, 49808 Lingen

in Kooperation mit: Kath. Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) - Diözesanverband Osnabrück  und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Lingen, A. Roelofs 

Seit 100 Jahren haben die Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Eine der Pionierinnen und zugleich eine wunderbar witzige und innovative Autorin war Hedwig Dohm (1831 – 1919). Bereits 1873 forderte sie als Erste in Deutschland das Frauenwahlrecht und die völlige rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Ihre Texte haben bis heute nichts von ihrer Frische und Aktualität verloren.
Dohms Markenzeichen sind Witz und Ironie. Mit bekannten Zeitgenossen von Friedrich Nietzsche bis Georg Groddeck liefert sie sich in ihren Texten wahre Wortgefechte – wie gemacht für Bühne und für das „Hedwig Dohm Trio“ Nikola Müller, Isabel Rohner und Gerd Buurmann. Spannend, informativ und dabei höchst unterhaltsam stellen die drei Dohms Leben und Werk vor und geben dem Publikum Einblicke in die Geschichte der Frauenbewegungen. Ein Abend, bei dem nicht nur viel gelernt, sondern auch viel gelacht werden kann!  - weitere Informationen unter www.hedwigdohm.de

Teilnehmer*innenbeitrag:  15,00 € (bei Voranmeldung) – Beitrag vor Ort zu entrichten;  Vergünstigung auf 12,50 € bei Vorlage eines aktuellen  kfd Ausweises (bitte am Abend mitbringen!). 
Voranmeldung bis:    01. September 2020 
Infos u. Anmeldung bei:  Ute Remling-Lachnit  
(Sekretärin Frauenseelsorge Bistum Osnabrück, Büro Lingen        + Kath. Erwachsenenbildung Emsland-Süd) 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; oder unter Tel: 0591/ 6102-251

 

17 | SEPTEMBER | 2020 | 12.30 - 13.00 UHR MITTAGSPAUSE „GEWÜRZT“ MIT ZUVERSICHT Kaffee am Markt / Café Lüttel, Am Markt 20, 49808 Lingen

in Kooperation mit: Stadtpastoral Lingen 

Leserin: Elisabeth Lis Pastoralreferentin, Frauenseelsorgerin im Bistum Osnabrück, Mitglied der Vorbereitungsgruppe des Bistums Osnabrück zum „Frauen-Verkündigungstag“ (17.9.) / zur „Frauen-Predigt-Woche“  

Am 17. September 2020 ist der Tag der Heiligen Hildegard. Die Arbeitsstelle Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz und das Kath. Bibelwerk rufen bis September dazu auf, Frauenpredigten einzureichen, die dann in einem Buch veröffentlich werden sollen.                                                                                                                                                       Das Bistum Osnabrück greift diesen Aufruf auf und nimmt ihn zum Anlass eine „Frauen-Predigt-Woche“ rund um den 17. September zu initiieren.                                                                                                                                                                                  Aus diesem Grund liest Elisabeth Lis bei der heutigen „Mittagspause ‚gewürzt‘ mit Zuversicht“. 
Zum „Frauen-Verkündigungstag“/ zur „Frauen-Predigt-Woche“ wird es gesonderte Flyer geben. 
kein Teilnehmer*innenbeitrag:  für das Essen und Getränk wird um eine Spende gebeten
Infos + Anmeldung bis:   16. September 2020 
Infos u. Anmeldung bei:  Holger Berentzen   (Dekanatsreferent EL-Süd, Referent Stadtpastoral Lingen) 
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25 | SEPTEMBER | 2020 | 19.30 UHR STÜCKWERK. EINE KONZERTLESUNG MIT HANNA BUITING Professorenhaus, Universitätsplatz 5-6 49808 Lingen

Referentin:  Hanna Buiting (geb. 1992)                                  
arbeitet als freie Autorin, Journalistin und Kolumnistin. Nach ihrem Studium der Literatur- und Religionswissenschaft und einer Journalistenausbildung nähert sie sich schreibend den großen Fragen des Lebens und holt dabei so manches Mal ein Stück vom Himmel auf die Erde (www.hannabuiting.de). 
Autorin Hanna Buiting liest Geschichten und Gedichte, Lebenslieblingsstücke. Sie erzählt von Wunden und Wundern, von Wut und von Mut, von der Gleichzeitigkeit des Seins. Trotzig und tröstlich, poetisch und persönlich, hoffnungsvoll, dass aus Bruchstücken manchmal auch Goldstücke werden können. 
Willkommen, sie gemeinsam zu erleben.
Teilnehmer*innenbeitrag:  7,00 € – vor Ort zu entrichten  
Infos + Anmeldung bis:   18. September 2020 
Infos u. Anmeldung bei:  Ute Remling-Lachnit  
(Sekretärin Frauenseelsorge Bistum Osnabrück, Büro Lingen        + Kath. Erwachsenenbildung Emsland-Süd) 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; oder unter Tel: 0591/ 6102-251

 

26 | SEPTEMBER 2020 | 10.00 – 17.00 UHR STÜCKWERK. EINE SPIRITUELLE SCHREIBWERKSTATT ZUM THEMA MUT-MACH-FRAUEN Alte Backstube, Baccumer Straße 4, 49808 Lingen

Referentin:  Hanna Buiting                                     
Jahrgang 1992, arbeitet nach ihrem Studium der Literatur- und Religionswissenschaften, einer Journalistenausbildung und einer Weiterbildung zur Schreibtherapeutin als freie Autorin und Referentin für kreatives Schreiben. Ihre Liebe zu Worten gibt sie in Wortwerkstätten und Schreibexerzitien an andere weiter und eröffnet Räume, um schreibend der eigenen Seele, Sehnsucht und Suche auf die Spur zu kommen. Gemeinsam mit ihrem Mann Thomas lebt sie in Berlin. Mehr auf www.hannabuiting.de

An einem Samstag im September, im Ausklang des Sommers, widmen wir uns schreibend dem, was uns ausmacht. Aus was setzt sich unser Leben zusammen? Was ist längst da? Und was fehlt vielleicht (noch)? Dieser Tag, er ist eine Einladung zum Schreiben und eine Gelegenheit, um Puzzlestücke des eigenen Lebens zusammenzutragen und zusammenzusetzten was zusammengesetzt werden will. Methoden des kreativen und biographischen Schreibens helfen uns dabei. Inspiration finden wir in Lieblingsgeschichten- und gedichten, in der Bibel und im Leben selbst.  

Schriftstellerische Vorerfahrungen sind nicht notwendig! Alles, was Sie zum Schreiben benötigen, wird bereitliegen.                                       Herzlich willkommen, dabei zu sein!
Teilnehmer*innenbeitrag:  35,00 € – vor Ort zu entrichten  
Infos + Anmeldung bis:   18. September 2020 
Infos u. Anmeldung bei:  Ute Remling-Lachnit                      (Sekretärin Frauenseelsorge Bistum Osnabrück, Büro Lingen        + Kath. Erwachsenenbildung Emsland-Süd) 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; oder unter Tel: 0591/ 6102-251

 

08 | OKTOBER | 2020 | 19.00 UHR Erfahrungsbericht, SKF Podiumsgespräch, Ausstellung WENN LEBENSPLÄNE ZERBRECHEN FRAUEN SAGEN JA ZUM LEBEN OHNE HÄUSLICHE GEWALT Professorenhaus, Universitätsplatz 5-6, 49808 Lingen

Erfahrungsbericht, Podiumsgespräch, Ausstellung
in Kooperation mit: Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) Lingen 

Referentin:   Referentinnen SKF Lingen   • 6-7 betroffene Frauen werden unterstützt von der Kunstschule Bilder malen, die ausgestellt werden. • eine Frau schreibt einen Erfahrungsbericht, der vorgelesen wird (von einer prominente Person bzw. einer „besondere Person“ der Stadt) • Podiumsgespräch mit SKF-Mitarbeiterinnen und einer Polizistin (auch Informationen über die Arbeit bzw. die konkreten Abläufe und persönliche Erfahrungen) • anschl. auch Fragen aus dem Plenum  • Ausklang bei einem Glas Wasser oder Saft 
Teilnehmer*innenbeitrag:   kein TN-Beitrag 
Infos + Anmeldung bis:     keine Anmeldefrist/ wer kommt, der kommt

 05 | NOVEMBER | 2020 | 18.00 – 21.00 UHR Podiumsdiskussion „KEINE KIRCHE OHNE FRAUEN“ – SCHRITTE AUF DEM SYNODALEN WEG Ludwig-Windthorst-Haus, Gerhard-Kues-Straße 16, 49808 Lingen

in Kooperation mit: Ludwig-Windthorst Haus 

Podiumsdiskussion mit  • Bischof Bode • Maria Boxberg (geistliche Begleiterin Synodaler Weg) • Dr. Daniela Engelhard (Seelsorgeamtsleiterin, Mitglied im Forum „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“)  • Gabriele Joachimmeyer (kfd Diözesanvorstand Bistum Osnabrück) • Andrea Voß-Frick (Maria 2.0 – Münster) 
+ Blicke von „Außen“ auf die kirchlichen Prozesse 
Frauen tragen und gestalten einen großen Teil des Lebens in unserer Kirche. Sie engagieren sich vielfältig und sind dennoch in Leitungspositionen unterrepräsentiert. Nicht wenige leiden darunter, dass den Frauen nicht alle Dienste und Ämter in der Kirche, insbesondere das Weiheamt, offen stehen. Mit dem Synodalen Weg geht es um die Frage, wie die Relevanz von Glauben und Kirche in die gesellschaftliche Debatte eingebracht und gleichzeitig Antworten auf innerkirchliche Fragen gegeben werden können. Das geht nur in einer Gemeinsamkeit von Frauen und Männern.
Die Podiumsdiskussion gibt Gelegenheit, erste Zwischenergebnisse des Synodalen Weges zu hören – insbesondere aus dem Forum „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“. Ebenso werden konkrete weitere Schritte in unserem Bistum thematisiert werden. Die Ergebnisse aus der Diskussion an diesem Abend sollen und können direkt in die weitere Arbeit des Synodalen Weges und des Bistums einfließen.
Teilnehmer*innenbeitrag: kein TN-Beitrag  
Anmeldung bei:  Ute Remling-Lachnit  
(Sekretärin Frauenseelsorge Bistum Osnabrück, Büro Lingen        + Kath. Erwachsenenbildung Emsland-Süd) 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; oder unter Tel: 0591/ 6102-251

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