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konsum fair durchdacht

Herzlich willkommen im Jahre 2012!

„Konsum-fair-durchdacht“ so lautet das Schwerpunktthema des kfd- Diözesanverbandes  in diesem Jahr. Wie wir alle wissen schreitet der Klimawandel immer schneller voran. Die Erdatmosphäre und die Weltmeere werden immer wärmer. Über tausend Jahre schwankte die Durchschnittstemperatur der Erde relativ wenig, doch seit einigen Jahrzehnten beobachten Wissenschaftler, dass die durchschnittliche Temperatur der Erde erschreckend schnell ansteigt. Immer häufiger hören wir von Orkanen mit Überschwemmungen, von schwerwiegenden Dürrekatastrophen oder von der Schmelze der Eisflächen an den Polen. Auch wir verändern durch unser Konsumverhalten das Klima. Wie können wir bewusster mit den Ressourcen der Erde umgehen und Schöpfungsverantwortung übernehmen?

 

An dieser Stelle erscheinen jeden Monat kurze Hinweise, wie wir ohne große Anstrengungen, etwas zu einem besseren Klima beitragen können.

Klimaschutztip für den Monat Mai

„Die linden Lüfte sind erwacht,

sie säuseln und weben Tag und Nacht,

sie schaffen an allen Enden.

O frischer Duft, o neuer Klang!

Nun, armes Herze, sei nicht bang!

Nun muss sich alles, alles wenden!“

So beginnt ein Frühlingsgedicht von Ludwig Uhland. Mit dem Frühling ist auch wieder die Zeit gekommen den energiesparendsten Wäschetrockner zu nutzen – die Wäscheleine.

Zum Trocknen reicht die (kostenlose) Energie von Wind und Sonne. Besitzen Sie keinen Garten oder Balkon, sollten Sie die Wäsche in ungeheizten Räumen trocknen. Das Trocknen im Bad oder Waschräumen kann leicht zu Schimmelbildung führen.

Klimaschutztip für den Monat April

Es gibt zwei gute Gründe Strom zu sparen. Sie machen Gewinn in der Haushaltskasse und Sie schützen das Klima und die Umwelt.

In diesem Monat .“ „Energiesparen beim Waschen

Durch eine optimierte Beladung und durch niedrige Waschtemperaturen kann ein Zwei-Personen-Haushalt beispielsweise 45% des Stromverbrauchs und knapp 20% des Wasser und Waschmittelverbrauchs einsparen.  

Klimaschutztip für den Monat März

Schöpfung bewahren – Hoffnung schöpfen

mit dieser Überschrift haben wir am Aschermittwoch die Fastenzeit begonnen.

Autofasten ist eine Möglichkeit in der Fastenzeit Schöpfungsverantwortung zu übernehmen.

Autofasten heißt: möglichst oft das Auto stehen lassen und andere Möglichkeiten der Mobilität ausprobieren.

Klimaschutztip im Februar

„Umweltbewusst – fair durchdacht“

Müllvermeidung – ein ganz wichtiger Punkt für unsere Umwelt!

Plastikmüll wird nur zu 42% recycelt. Alles was nicht verwertet werden kann, wird zusammengepresst und teilweise ins Meer geworfen. Ein anderer Teil wird nach Indien und Afrika verschickt und dort „brennend“ entsorgt!

Haben Sie schon mal brennenden Plastikmüll gerochen?

"Konsum-fair -durchdacht"

Januar: Klimaschutz durch richtiges Heizen und Lüften:
 
Nur so viel heizen, wie tatsächlich benötigt wird. Jeder Grad Celsius weniger senkt den Energieverbrauch um rund 6 Prozent. Selten genutzte Räume können weniger beheizt werden, sie sollten auf Dauer jedoch 14 – 16 Grad nicht unterschreiten, bei längerer Abwesenheit das Thermostatventil auf Frostschutzposition einstellen, auch während der Nachtstunden die Raumtemperatur um 5 Grad senken.
Wärmestau an Heizkörpern vermeiden; Heizkörperverkleidung und Möbel  vor Heizungen verhindern das die warme Luft in den Raum geht. Das bedeutet bis zu fünf Prozent mehr Heizkosten. Reichen Vorhänge über die Heizkörper erhöht sich der Wärmeverlust nochmals erheblich.
Regelmäßiges Lüften ist für ein gesundes Raumklima besonders wichtig. Gekippte Fenster sorgen kaum für Luftaustausch, sondern kühlen nur die Wände aus. Richtiges Stoßlüften spart dagegen viel Energie und unterstützt die Gesundheit. Deshalb mehrmals täglich kurz – höchsten 10 Min. – und kräftig lüften, am besten mit Durchzug. Dabei die Heizung runterdrehen. Wird die verbrauchte, feuchte Luft nicht ins Freie gelassen, setzt sie sich an Wänden und Decken ab und führt zu Schimmelbildung.
Nachts Rollläden, Fensterläden und Gardinen Schließen; ist es sehr kalt, geht viel Wärme über Glas und Rahmen der Fenster verloren. Wer die Rollläden schließt, kann die Wärmeverluste um mehr als 20% verringern.
 
Anni Rennock
Delegierte Gemeinschaft Hausfrauen (GH)
 
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